Aus wissenschaftlichen Büchern

Petra Weber: Sozialismus als Kulturbewegung
Frühsozialistische Arbeiterbewegung und das Entstehen zweier feindlicher Brüder – Marxismus und Anarchismus
Droste Verlag, Düsseldorf, 1989, 545 Seiten

Über das Verhältnis der sozialistischen Richtungen in England:
https://williammorristexte.files.wordpress.com/2013/02/w1.pdf

Über Fourier, Bebel, Kropotkin, Morris:
https://williammorristexte.files.wordpress.com/2013/02/w21.pdf

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Ruth Kinna: William Morris / The Art of Socialism

in der Reihe: Political Philosophy Now
University of Wales Press, Cardiff, 2000
(Ruth Kinna lehrt derzeit an der Universität von Loughborough)

Klappentext:
„Seit vielen Jahren ein sozialistischer Klassiker: der utopische Roman News from Nowhere von William Morris. In ihm beschreibt er eine zukünftige Gesellschaft, in der Armut und Mühsal überwunden sind und die Individuen frei ihre Kreativität verwirklichen können. Für viele LeserInnen ein inspirierender Text, aber gleichzeitig sagten auch Wissenschaftler offen, dass die dargestellte Gesellschaft unpraktizierbar sei. In den letzten Jahren aber verteidigen Schriftsteller und politische Sympathisanten des Morris’schen Sozialismus zunehmend die Relevanz seines politischen Denkens, indem sie die Einzelheiten seiner Vision genauer betrachten und seine Vorstellungen in ein Gesamtbild von zusammengehörenden Werten und Ideen stellen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Ökologie und Umweltbewusstsein.
In dieser anregenden Studie gibt Ruth Kinna einen Überblick über die Debatten um das Werk von Morris und vertritt die Auffassung, dass Romantik und Utopie in News from Nowhere unzutreffend wie eine Schwäche seines Denkens behandelt wurden. In der Analyse des Einflusses des Verständnisses von Kunst bei Morris argumentiert sie, dass sein Sozialismus von einem tiefen romantischen Impuls getragen war und dass dieser Impuls seinen zentralen Beitrag zum sozialistischen Denken untermauerte.
Im politischen Klima von heute erscheinen die Folgerungen, die Morris zog über Revolution, die Ökonomie des Sozialismus und die Rolle der Frauen, als unpraktikabel und überholt. Dagegen postuliert diese Studie eine Rolle für das utopische Denken in der politischen Praxis und dass das Morris’sche Bild einer guten Gesellschaft relevant bleibt.“

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Andreas Heyer: Die Utopie steht links!
Texte 26 der Rosa Luxemburg Stiftung, 2006

Darin der vergleichende Essay:
Die zwei Arten der Utopie um 1900 –

Edward Bellamy und William Morris

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